Wirtschaft in Zahlen

Daten und Fakten aus Mittelfranken

Vorwort

Mittelfranken gehört mit seinen rund 1,78 Millionen Einwohnern zu den Regionen mit Bevölkerungswachstum. Maßgeblich zum mittelfränkischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 84,6 Mrd. Euro (2021) trugen über 144.500 IHK-Mitgliedsbetriebe bei. Die über 819.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und 17.809 Ausbildungsverhältnisse (2022) sowie 62.025 eingeschriebene Studierende tragen dazu bei, dass Mittelfranken weiterhin ein Zentrum für Wachstum, Fortschritt und Innovation bleibt.

Das Jahr 2022 stand im Zeichen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und dessen Auswirkungen auf die Versorgung der Wirtschaft mit Energie und Rohstoffen. Nach den Erzeugerpreisen stiegen auch die Verbraucherpreise: die Inflationsrate lag 2022 bei 7,9 Prozent. Nach dem Wegfall der Corona-Restriktionen erholte sich die Nachfrage, doch Zinserhöhungen bremsten die Entwicklung speziell in Bauwirtschaft und Handel. Insgesamt wuchs 2022 das deutsche BIP preis- und kalenderbereinigt immer noch um 1,9 Prozent.

Dr. Udo Raab, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Standortpolitik und Unternehmensförderung

Wirtschaftsraum

Mittelfranken umfasst eine Fläche von 7.244 Quadratkilometern, auf der in fünf kreisfreien Städten (Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach, Schwabach) und sieben Landkreisen rund 1,78 Millionen Menschen leben. Um einen besseren Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung Mittelfrankens zu liefern, veröffentlicht die Industrie- und Handelskammer dreimal jährlich die Ergebnisse der Konjunkturbefragung der mittelfränkischen Unternehmen.

Strukturdaten

BIP | BWS

Steuer-
einnahmen

IHK-Konjunktur-
klima

Unternehmen

Der IHK Nürnberg für Mittelfranken sind insgesamt rund 144.500 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung zugehörig, darunter rund 38.600 eingetragene Unternehmen und rund 105.600 Betriebe ohne Handelsregister-Eintrag. Damit gehört die IHK Nürnberg für Mittelfranken zu den mitgliederstärksten Kammern in Deutschland. Jährlich werden die beschäftigungsstärksten Unternehmen der Region ermittelt und veröffentlicht.

IHK-zugehörige Unternehmen

Unternehmen in Industrie, Handel, Dienstleistung

Beschäftigungs­stärkste Unternehmen

Gründung

Mit rund 15.100 Gewerbeanmeldungen bei rund 12.700 Gewerbeabmeldungen in 2022 weist Mittelfranken einen positiven Gründungssaldo auf. Insgesamt erweist sich Selbstständigkeit in Mittelfranken als krisenfest, was für eine Gründung in der Region spricht.

Gewerbemeldungen

Gewerbeanzeigen in bayerischen Regierungs­bezirken

Ausbildung

Der Ausbildungsstellenmarkt in Mittelfranken vermeldet weiterhin einen Rückgang an Auszubildenden. Im Jahr 2022 bestanden bei der IHK insgesamt 17.809 eingetragene Berufsausbildungsverhältnisse, davon waren 7.414 neu abgeschlossene. Die Zahl der Studenten und Studentinnen zum Wintersemester 2022/23 in Mittelfranken blieb mit 62.025 konstant auf hohem Niveau.

Eingetragene Berufsausbildungs­verhältnisse

Neu geschlossene Ausbildungsverträge

Studium

Beschäftigung

Im Dezember 2023 beträgt die Zahl der Arbeitslosen in Mittelfranken 41.459. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Arbeitslosigkeit damit um 11,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote in Mittelfranken liegt im Dezember 2023 trotz ihres Anstiegs bei 4,0 Prozent und somit unter der Quote für Gesamt-Deutschland von 5,7 Prozent.

Beschäftigte
Pendler

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit

Wirtschaftszweige

Im Jahr 2021 erwirtschafteten die knapp 12.100 Handelsbetriebe Mittelfrankens einen Umsatz von über 37 Mrd. Euro und damit 10,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mit einem Kaufkraftindex von 105,5 liegt die Region weiterhin deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Der Einzelhandelsumsatz je Einwohner liegt bei über 6.600 Euro und somit mehr als 350 Euro über dem bundesweiten Durchschnitt.

Handel & Dienstleistung

Baugewerbe

Tourismus

Industrie

Industrie – Export

Gremienprofile

Die 13 IHK-Gremien, welche sich über Mittelfranken außerhalb Nürnbergs verteilen, leisten einen elementaren Beitrag zur Arbeit der Industrie- und Handelskammer Nürnberg. Daten zu Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur und Kaufkraft in den Gremiumsbezirken stellen wichtige Standortfaktoren dar.

Gremium Altdorf

Gremium Ansbach

Gremium Dinkelsbühl

Gremium Erlangen

Gremium Fürth

Gremium Hersbruck

Gremium Herzogenaurach
– Höchstadt/Aisch

Gremium Lauf/Pegnitz

Gremium Neustadt/Aisch
– Bad Windsheim

Gremium Landkreis Roth

Gremium Rothenburg
o. d. Tauber

Gremium Schwabach

Gremium Weißenburg – Gunzenhausen

Stadt Nürnberg