
IHK-Konjunkturklima 2016–2026
Die Konjunkturlage in Mittelfranken stabilisiert sich leicht, bleibt jedoch angespannt. Der IHK-Konjunkturklimaindex steigt erstmals seit fast zwei Jahren wieder über die 100‑Punkte-Marke und erreicht 102,0 Punkte. Besonders die Industrie zeigt eine leichte Erholung, bleibt aber weiterhin weit von früheren Stärken entfernt.
Die Unternehmen beklagen vor allem schwache Nachfrage, hohe Kosten und unzureichende wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. IHK-Präsident Armin Zitzmann warnt vor einer „hochproblematischen Gemengelage“ aus Kostenbelastungen, geopolitischen Risiken und fehlenden Strukturreformen. Während sich Geschäftslage und Erwartungen moderat verbessern, bleiben Investitions- und Beschäftigungspläne pessimistisch: Der Personalabbau dürfte weitergehen, und neue Investitionen sind kaum geplant. Branchen und Regionen rücken in ihren Bewertungen enger zusammen. Industrie und Handel legen zu, die Bauwirtschaft fällt zurück. Bei den Regionen zeigt sich besonders in Westmittelfranken eine deutliche Verbesserung, während Erlangen kräftig verliert.
IHK-Konjunkturklima Jahresbeginn 2026: Nur ein kleiner Lichtblick (www.ihk-nuernberg.de)
IHK-Konjunkturklima 2016-2026: Saldo
Anmerkung: Der Umfragesaldo zu Lage und Erwartungen ergibt sich jeweils aus der Differenz der Anteile negativer und positiver Beurteilungen.
Stand: Jahresbeginn 2026.
Quelle: IHK Nürnberg für Mittelfranken.
Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung laut IHK-Konjunkturumfrage
Mehrfachnennungen möglich, Angaben in Prozent.
Aktuelle Hemmnisse für das Geschäft
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